Mahnkopf, Birgit1986-02-062020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261985https://orlis.difu.de/handle/difu/520507Die Autorin versucht den theoretischen Kern der Verbürgerlichungsthese herauszuarbeiten, um schließlich die zutage tretenden Argumentationsmuster zu kritisieren. Sie geht davon aus, daß in den letzten 50 Jahren zwei Konjunkturen der Verbürgerlichungsthese, bzw. der Debatte über sie, stattfanden: am Anfang der 30er und der 50er Jahre. Zentrales Augenmerk legt die Autorin auf jene Aspekte dieser beiden Konjunkturen, die zur Begründung eines fortschreitenden Prozesses normativer Integration von Arbeitern führten. Von dieser Vorgehensweise verspricht sie sich fruchtbare Anregungen für die theoretische und empirische Klärung gegenwartsbezogener Verbürgerlichungsurteile. An den Argumenten der sozialwissenschaftlich geführten Verbürgerlichungsdebatte wird kritisch überprüft, ob sie in der Lage sind, vom herrschenden Selbstverständnis über den fortschreitenden Prozeß normativer Einbindung der Arbeiterschaft abweichende Identitätsbehauptungen schlüssig zu begründen. sg/difuVerbürgerlichungKapitalismusProletariatSozialgeschichteSoziologieIndustrialisierungKulturtheorieArbeiterArbeitArbeitsbedingungIndustrieKulturTheorieWissenschaft/GrundlagenPolitologieVerbürgerlichung. Die Legende vom Ende des Proletariats.Monographie103655