Lenz-Kruschinski, Monika2016-09-142020-01-042022-11-262020-01-042022-11-262015978-3-8300-8434-1https://orlis.difu.de/handle/difu/236553Mobbing am Arbeitsplatz führt regelmäßig zu schweren psychischen und physischen Erkrankungen der betroffenen Beschäftigten. Deren Leistungsfähigkeit wird dadurch in erheblicher Weise reduziert - zum Nachteil nicht nur der Opfer, sondern auch des Dienstherrn und der übrigen Mitarbeiter. Vorgesetzte unterliegen deshalb bereits aus Gründen der Fürsorge einer gesetzlichen Verpflichtung, Mobbing nachhaltig zu verhindern. Wie Vorgesetzte effektiv gegen Mobbing vorgehen können und müssen, stellt die Autorin dar. Auf Basis der in der Wissenschaft und in der Sozialarbeit anerkannten methodischen Prinzipien entwickelt die Autorin überzeugend Handlungsstrategien, die Führungskräfte in die Lage versetzen, soziale Konflikte frühzeitig zu erkennen und eine Eskalation aktiv zu vermeiden. Die Autorin verdeutlicht eindringlich, dass Vorgesetzte ihre Führungsverantwortung wahrnehmen müssen, um ein gesundes und leistungsförderliches Arbeitsklima zu gewährleisten. Füllen Vorgesetzte ihre Führungsrolle hingegen nur lückenhaft aus, besteht die Gefahr der Entstehung eines sog. schweren sozialen Konflikts. Wird diese Eskalationsstufe erst erreicht, ist es für ein Eingreifen der Vorgesetzten regelmäßig schon zu spät: Den Vorgesetzten fehlt es an der unabdingbaren Interventionsneutralität.Mobbing am Arbeitsplatz. Was können Vorgesetzte tun?MonographieDW30284ArbeitArbeitsplatzSozialverhaltenKommunikationGesundheitZielkonfliktSystemtheorieMobbingVorgesetzterVerantwortungPräventionHandlungsstrategieMediation