2010-03-092020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620100303-2493https://orlis.difu.de/handle/difu/169679Der klassische Anbietermarkt zur konventionellen Vermarktung von Brachflächen funktioniert unter Bedingungen einer "Entwicklung weitgehend ohne Wachstum", wie sie u. a. für altindustrialisierte Regionen in Umbruch- und Umbauphasen typisch sind, nicht. Der Beitrag formuliert Erfordernisse "neuer Zugänge" aus fünf verschiedenen Akteursperspektiven und -interessen: die kommunale, privatwirtschaftliche, gemeinwohlorientierte, rechtliche und wissenschaftliche Sicht. Die disziplinären Denkwelten, die dabei nebeneinanderstehen, zeigen in aller Deutlichkeit, dass in einem nächsten Schritt ein integrativer "Netzwerkansatz" (Multiakteurs-Ansatz) zu fordern ist; dies jedoch auf regionalisierter Ebene. Denn Aufgaben, Verfahren und Instrumente des Flächenrecyclings sind in einer Region unter Schrumpfungsbedingungen (z.B. Ostdeutschland, Ruhrgebiet) weitgehend anders aufgestellt als in Regionen unter Wachstums- und Flächendruck. Fünf Lernfelder für einen neuen Zugang zum Flächenrecycling zeichnen sich ab: eine stärker volkswirtschaftliche Kostenbetrachtung jenseits betriebswirtschaftlicher Betrachtungen, die Notwendigkeit eines großräumigeren regionalen Portfoliomanagements, eine Unterstützung der Kreativwirtschaft, neue Kommunikationsstrategien als "Kitt" zwischen Parallelwelten der Flächenentwicklung und schließlich ein Pro für temporäre Nutzungen und Begegnungsstätten als flexible Antwort auf immer schnelllebigere Nutzungszyklen.Neue Zugänge zum Flächenrecycling.ZeitschriftenaufsatzDM10030234SiedlungsstrukturSiedlungsflächeStadtentwicklungFlächennutzungFlächenverbrauchBrachflächeSchrumpfungStadtwachstumFlächenrecyclingFlächenentwicklungFlächeninanspruchnahmeStadtbracheFlächenrevitalisierungNetzwerkReurbanisierungInnenentwicklungInnenstadtentwicklungFlächeneinsparungRechtFlächenkreislaufwirtschaftZwischennutzungGrundstücksverwertungImmobilienwirtschaft