2003-06-272020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520023-89015-086-1https://orlis.difu.de/handle/difu/187581Der "Kronberger Kreis" plädiert in der Studie dafür, das Gesundheitssystem vom versicherungswirtschaftlichen Ordnungsgedanken her auf eine neue Grundlage zu stellen. Als kritische Punkte einer Gesundheitsreform identifiziert sie den Übergang vom einkommensabhängigen Prämiensystem zu personenbezogenen Krankenversicherungsbeiträgen, die Herstellung eines Wettbewerbs zwischen Versicherungen und die Übertragbarkeit von Altersrückstellungen, faire Wettbewerbsbedingungen für alle Kassen und die Abschaffung eines Risikostrukturausgleichs nach einer gelungenen Reform des Gesundheitssystems, die Einführung einer breiteren Selbstbeteiligung gegen die fundamentale Ineffizienz der Nachfrageentscheidung und die Festlegung von Regelleistungen auf einen durch soziale Garantien abgesicherten Bereich für das medizinisch Notwendige. Andere Schwerpunkte liegen auf der Rationalisierung durch neue Behandlungsformen und durch verstärkte Prävention und Rationalisierungen im Arzneimittelsektor und im Krankenhauswesen und schließlich auch auf einer besseren internationalen Abstimmung im Gesundheitswesen. goj/difuMehr Eigenverantwortung und Wettbewerb im Gesundheitswesen.Graue LiteraturDW11535GesundheitswesenWettbewerbEigenverantwortungGesundheitsreformRisikostrukturausgleichSelbstbeteiligung