Gängler, HansThiersch, Hans1991-11-042020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261990https://orlis.difu.de/handle/difu/566035In der Sozialpädagogik hält sich immer noch das Bild vom Land als einer sozial unauffälligen (problemarmen) Lebenswelt. Oft wird die These vertreten, daß das dichte Netz von Nachbarschaft und Verwandtschaft im Zusammenspiel mit den Selbstheilungskräften der Landfamilie staatliche sozialpädagogische Betreuung überflüssig mache. Die Arbeit setzt an dieser These an und bearbeitet folgende Probleme: die Frage nach der Bedeutung des gesellschaftlichen Wandels in historischer Perspektive für sozialpädagogische Hilfen in ländlichen Regionen, die Frage nach landspezifischer Ausgestaltung sozialpädagogischer Hilfen und die Frage nach der Rolle der ländlichen Sozialbeziehungen im Zusammenhang sozialpädagogischer Hilfen. Der empirische Teil der Arbeit bezieht sich auf Jugendämter, Familienpflege (Interviews) und Jugendarbeit in Vereinen und Jugendverbänden im süddeutschen Raum. sg/difuBefragungLändlicher RaumStrukturwandelLändliche GemeindeStadt-Land-BeziehungSozialpädagogikJugendarbeitJugendhilfeJugendamtPflegefamilieBildungswesenVerwaltungSozialarbeitDaseinsvorsorgeSozialeinrichtungSoziale Arbeit auf dem Lande. Vergessene Lebensräume im Modernisierungsprozeß.Monographie154014