Haaland, Dorothea1988-12-152020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/546579Erst nach der Erfindung des sogenannten "Zeppelin" entwickelte der Luftschiffpionier Johann Schütte spezielle Konstruktionsmerkmale für ein Luftschiff. Im wesentlichen aufgrund von Schüttes Nachlaß zeichnet die Autorin die Entwicklung der Produktionsidee zur Realisierung in ihren Expansions- und Schrumpfungsphasen nach. Ihr Erkenntnisinteresse ist jedoch nicht rein unternehmensgeschichtlich bestimmt, sondern fragt im Sinne der sozialgeographischen Innovationsforschung nach den Bedingungen, Formen und Ausmaßen der Verbreitung der "Luftschiffidee". Diese wurde von Beginn an sehr bewußt vorangetrieben und begünstigt durch den Einfluß nationaler Prestige- und Landesverteidigungsinteressen. Mit dem Verbot des Luftschiffbaus nach 1918 wurde der "Export" der Idee nach den USA geradezu erzwungen. Hier gelang der Aufbau eines neuen Innovationszentrums, obwohl die technischen Konstruktionsmängel des Luftschiffs bereits zu Tage traten. Die Autorin erklärt das Scheitern des Projekts damit, daß die Innovation nicht genügend "reifen" konnte und daß die gewaltige räumliche Expansion die Kräfte zersplittert habe. wev/difuLuftverkehrsmittelInnovationTechnikUnternehmerBiographieUnternehmensgeschichteWirtschaftsgeschichteIndustrieWirtschaftsentwicklungInstitutionengeschichteVerkehrLuftverkehrDer Luftschiffbau Schütte-Lanz Mannheim-Rheinau, 1909-1925. Die Geschichte einer innovativen Idee als zeitlich-räumlicher Prozeß.Monographie134057