Hoffmann, Manfred1980-01-312020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261972https://orlis.difu.de/handle/difu/443459Am Beispiel der DDR wird eine Analyse der Wohnungszwangswirtschaft in den zentral gelenkten Ländern des administrativen Sozialismus geleistet, womit gleichzeitig die These von der ,,ökonomischen Überlegenheit der sozialistischen Ordnung'' überprüft wird. Ausgehend von einer Darstellung der Wohnverhältnisse nach dem 2. Weltkrieg wird die gegenwärtige Eigentumsverfassung Mitteldeutschlands und ihre Entwicklung im Hinblick auf das Ziel der ,,sozialistischen Wohnverhältnisse'' untersucht. Schwerpunkt der Arbeit ist jedoch die kritische Analyse der Lösung des Leistungs- und Interessenproblems in der Wohnungswirtschaft am Beispiel des Wohnungsneubaus. Es wird aufgezeigt, daß ein erheblicher Mangel der Wohnungswirtschaft und der Bauproduktion darin liegt, daß es trotz intensiver kommunistischer Beeinflussung in den letzten 25 Jahren nicht gelungen ist, mittels Formung des Bewußtseins eine Motivation zu erzeugen, die die bewegende Kraft des aus dem Privateigentum entspringenden Selbstinteresses durch eine Volkseigentums-Ideologie ersetzen könnte.WohnungspolitikWohnungsbauWohnungswirtschaftZentralwirtschaftWohnungswesenMietwesenWirtschaftsplanungPlanungBauwesenVolkswirtschaftWohnungspolitik der DDR - das Leistungs- und Interessenproblem.Monographie019147