Rother, Lothar1980-02-022020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251971https://orlis.difu.de/handle/difu/452990Genese, Funktion und Gestalt der betrachteten Städe an der türkischen Südostküste werden seit der hellenistisch-römischen Periode untersucht, wobei auch auf die physisch-geographischen Verhältnisse und Lagebeziehungen eingegangen wird. Die vorerst letzte Phase der kilikischen Stadtentwicklung begann mit der Gründung der türkischen Republik und erreichte nach 1950 ihren Höhepunkt. An grundlegenden Veränderungen sind hier die Erweiterungen der industriellen Funktion sowie der Ausbau der Handels- und Verkehrsfunktion zu nennen; innerhalb weniger Jahre stiegen diese Städte neben den traditionellen Mittelpunkten Istanbul, Ankara und Izmir zum vierten Wirtschaftszentrum des Landes auf, dem eine besondere Bedeutung bei der Erschließung der Südostprovinzen zufällt. Der Aufstieg der Städte äußert sich auch in einem überdimensionalen Anwachsen der Einwohnerzahlen infolge starker Zuwanderung aus ländlichen Gebieten. Das Stadtbild wird zunehmend von starker Verwestlichung, von Auflösungserscheinungen im Altstadtbereich und von der Entstehung ausgedehnter Elendsviertel geprägt.StadtstrukturStadtentwicklungStadtgeschichteStadtgeographieGeographieGeschichteDie Städte der Cukurova, Adana - Mersin - Tarsus. Ein Beitrag zum Gestalt-, Struktur- und Funktionswandel türkischer Städte.Monographie029926