Riedel, HorstGadow, Andreas von1983-08-092020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261980https://orlis.difu.de/handle/difu/498994Messungen der C-14-Konzentration in der Kaminabluft des Kernkraftwerkes Gundremmingen in den Jahren 1976 und 1977 ergaben eine Emissionsrate von 3,7 Ci/a. Da die C-14-Abgabe der Stromerzeugung proportional ist, wurde die C-14-Emission auch für zurückliegende Jahre seit der Inbetriebnahme abgeschätzt. Rechnerisch führen die C-14-Emissionen an der ungünstigsten Einwirkungsstelle in der Umgebung des Kernkraftwerkes Gundremmingen, gemittelt über 10 Jahre Reaktorbetrieb, zu einer Erhöhung des C-14-Gehaltes um 0,12 pCi/g Kohlenstoff. Das aus Siedewasserreaktoren emittierte C-14, kann über die Photosynthese in pflanzliches Material eingebaut werden und in Jahresringproben aus der Umgebung wurde der C-14-Gehalt von 1958 bis 1977 bestimmt. Aufgrund der Messungen sowie durch natürliche C-14 Bildung und Auswirkungen der Kernwaffenexperimente konnte die infolge des Reaktorbetriebes berechnete Erhöhung experimentell nicht nachgewiesen werden. difuRadioaktivitätKernkraftwerkImmissionErhebungMessverfahrenUmweltschutzUntersuchungen zum Nachweis von C-14-Immissionen in der Umgebung des Kernkraftwerkes Grundremmingen.Monographie081402