Perlitz, Uwe1980-02-032020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251976https://orlis.difu.de/handle/difu/457791Das Geld-, Bank- und Versicherungswesen im Köln des 18. Jahrhunderts zeigt drei Entwicklungsperioden die reichsstädtische, die französische und die preußische Zeit. Es war weitgehend abhängig von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen; daneben spielte die religiöse Haltung der Bevölkerung zu jener Zeit eine besondere wichtige Rolle. Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts begannen einzelne Unternehmer, in Köln Bankgeschäfte allgemeiner Natur zu betreiben. Sie waren vorwiegend Protestanten, die während der reichsstädtischen Zeit nicht die Erlaubnis erhielten, ihre Geschäfte mit dem gewinnbringenden Kommissions- und Speditionsgeschäft zu verbinden. Sie mußten also eine kaufmännische Tätigkeit als Ausgangsbasis benutzen, auf der sie die Geldleihgeschäfte aufbauen konnten. Trotz starker Widerstände begründete damals die Familie Herstatt, gemeinsam mit den schon länger ansässigen katholischen Schaffhausen, dem protestantischen Stein sowie der jüdischen Familie Oppenheim das Kölner Bankgewerbe.KreditunternehmenBankwesenVersicherungswesenInstitutionengeschichteStadtgeschichteFinanzenWirtschaftGeschichteDas Geld-, Bank- und Versicherungswesen in Köln 1700-1815.Monographie035184