Wein, Franziska1993-04-192020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251992https://orlis.difu.de/handle/difu/95309In der Folge des I. Weltkrieges trat in Frankreich ein neues Geschichtsbewußtsein in Erscheinung. Geschichtliche Erkenntnisse und politische Aktivitäten, die mit dem gewonnenen Krieg gegen die Mittelmächte besonders das Grenzgebiet und historische Ereignisse um den Rhein als Grenzfluß betrafen, wurden im Zusammenhang mit der Rheinland-Besetzung von einer außerordentlich starken französischen Propaganda in ihrer brisanten Historizität aufgegriffen. Die Arbeit analysiert den Versuch, die Richtigkeit bestimmter politischer Ziele und Entscheidungen aus der Geschichte heraus zu beweisen. Im Mittelpunkt steht eine ideologiekritische Beschreibung der argumentativen Einsätze bzw. Mißbräuche von Geschichtswissen im französisch-deutschen Streit um den Rhein. Die Absicht der französischen Regierung, die als halbherzig angesehenen Rheinlandbestimmungen des Versailler Vertrages zu ihren Gunsten zu verändern, gipfelte in grotesken Argumenten und provozierte Gegenreaktionen der deutschen Regierung. mabo/difuDeutschlands Strom - Frankreichs Grenze. Geschichte und Propaganda am Rhein 1919-1930.MonographieS93110059GrenzeGeschichtePresseVereinInformationVerwaltungMilitärwesenLandesgeschichteBesetzungPropagandaFeierNationalismusVerwaltungsgeschichteWissenschaft/GrundlagenKriegszielBesatzungspolitik