Hilder, Dagmar Juliette1998-03-272020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251996https://orlis.difu.de/handle/difu/104392Auf der Grundlage des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" (GVeN), das den nationalsozialistischen Politikern zur Umsetzung einer rassenhygienischen Bevölkerungspolitik diente, wurden zwischen 1933 und 1945 etwa 360.000 Menschen zwangsweise sterilisiert. Die Studie untersucht die Art und Weise der Umsetzung des GVeN am Beispiel der ehemaligen Landesheilanstalt Marburg. Nach einem Überblick über die historischen Hintergründe des GVeN werden auf der Basis einer quantitativen und qualitativen Auswertung der Sterilisationsakten des Marburger Gesundheitsamtes die Verfahrensweisen der Umsetzung, die Beschlüsse des Erbgesundheitsgerichts Marburg, die Auswirkungen der Zwangssterilisation auf die Anstaltsinsassen und das Verhalten der Anstaltspsychiater beleuchtet. jst/difuZwangssterilisation im Nationalsozialismus. Die Umsetzung des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" in der Landesheilanstalt Marburg.MonographieS98010039PsychiatrieGesundheitspolitikSoziographieLandesgeschichteStadtgeschichteRechtsgeschichteInstitutionengeschichteKrankenhausGesundheitswesenNationalsozialismusSterilisationZwangsmaßnahmeErbkrankheitRassenhygieneGesundheitsrecht