Seiters, Julius1989-07-192020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261988https://orlis.difu.de/handle/difu/550040Der Beitrag behandelt die Erfahrungen, die in Niedersachsen bei der Bewältigung des Schülerrückgangs gemacht wurden. In diesem dünn besiedelten Gebiet stellen sich die Probleme des Schülerrückgangs bzw. des Erhalts eines möglichst differenzierten und flächendeckend angebotenen Schulsystems besonders dringlich. Zunächst wird im Beitrag auf die schulplanerischen Normen der 70er Jahre eingegangen. Damals ging man von der Vorstellung aus, daß ein "Einheitsmodell" der Schulplanung in allen Teilgebieten verwirklicht werden kann. Die Erfahrung, daß dadurch zu lange Schulwege entstehen, daß die Transportkosten für die Schüler immer größer werden und daß mit diesem Einheitskonzept die Probleme des Schülerrückgangs nicht zu bewältigen sind, hat zu Konzepten geführt, die differenzierte Lösungen vor Ort ermöglichen. Der Beitrag skizziert folgende Maßnahmen: Herabsetzung der schulplanerischen Normen, neue Unterrichtskonzepte in den Schulen und Zusammenarbeit unterschiedlicher neuer Schulformen. Im zweiten Teil des Beitrags wird berichtet, welche Erfahrung mit diesen neuen Normsetzungen gemacht wurden. - De.BildungsplanungSchulplanungRegionalLändlicher RaumBevölkerungsentwicklungSchulstandortBildungspolitikSchulpolitikBildung/KulturSchuleSicherung der Schulstandorte im ländlichen Raum. Konzepte u. Erfahrungen aus Niedersachsen.Zeitschriftenaufsatz137740