Gerling, Heinz1997-05-292020-01-032022-11-252020-01-032022-11-251995https://orlis.difu.de/handle/difu/48262Magdeburg hat in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts Maßstäbe im sozialen Wohnungsbau gesetzt. Bis heute prägen die Siedlungen des Neuen Bauens in ihrer Unverwechselbarkeit und Geschlossenheit das Bild unserer Stadt. Ihr Markenzeichen ist die gelungene Synthese von sparsamem Bauen und moderner Architektur. Sie ist auch für die in dieser Broschüre vorgestellte Gartenstadtsiedlung Westernplan typisch. Entstanden sind die Reihenhäuser zwischen Albert-Vater- und Freiherr-vom-Stein-Straße in den Jahren 1923 bis 1936. Mit ihren zwei- und dreigeschossigen Bauten markieren sie den Übergang von der klassischen Gartenstadt, wie wir sie aus "Reform" kennen, und dem Großsiedlungsbau, wie er beispielsweise für die Hermann-Beims-Siedlung typisch ist. Der historische Kernbereich der Gartenstadtsiedlung Westernplan mit seinen zweigeschossigen Wohnhäusern steht heute unter Denkmalschutz. Die Wiederherstellung der ursprünglichen Qualität und die stilgerechte Sanierung der mehr als 60 Jahre alten Bausubstanz ist ohne aufwendige Forschungen zur Historie dieses Wohngebietes und die detaillierte Analyse seines Urzustandes nicht möglich. Beides wird in der Broschüre des Stadtplanungsamtes dokumentiert. difuGartenstadtsiedlung Westernplan.Graue LiteraturDF0860GartenstadtWohnsiedlungBaugeschichteWohnungsbaugenossenschaftDenkmalschutzStädtebauentwicklungSanierung