EXTERNRichter, Paul-Martin2015-05-052020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252015978-3-7983-2712-2https://orlis.difu.de/handle/difu/212208Wirtschaftliche Aktivitäten und gesellschaftliches Engagement von Migranten geraten (wieder) zunehmend in den Fokus von Politik, Forschung und Medien. Zwar wird die wachsende Konzentration von Einwanderern in deutschen Städten durchaus kontrovers diskutiert, ein politischer Perspektivenwechsel von der problem- zu einer potenzialorientierten Betrachtung der wirtschaftlichen Aktivitäten von Einwanderern ist dabei jedoch deutlich erkennbar. Deren Potenziale werden gesehen u.a. in einem zunehmend bedeutenden Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung, in der Sicherstellung der Grundversorgung in benachteiligten Stadtteilen, als Arbeitgeber und Anbieter von Ausbildungsplätzen, als Standortfaktor und Imageträger sowie als sozialer Treffpunkt und Informationsbörse für Einwanderer. Die Arbeit dient einer ersten Annäherung an ein aktuelles und zugleich komplexes Thema, für das noch keine empirischen Untersuchungen vorliegen. Dazu werden Theorien und empirische Befunde zu den zentralen Untersuchungsgegenständen migrantisches Unternehmertum, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und gesellschaftliches Engagement von MigrantInnen zusammengeführt und auf ihre Anwendbarkeit bzw. Evidenz hin überprüft. Eine erstaunliche - aber möglicherweise die entscheidende - Erkenntnis ist dabei, dass die ethnische Ökonomie als Kategorie nicht existiert.Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlichen Engagements migrantischer UnternehmerInnen.Migrant entrepreneurs and corporate citizenship: potential and limits.Graue LiteraturJVDEXIC2DCF1035urn:nbn:de:kobv:83-opus4-62650PartizipationGesellschaftsordnungUnternehmerEinwanderungStadtsoziologieMigrantUnternehmertumEngagement