Krummacher, MichaelSchrooten, FriedhelmWupper, Hans1988-11-082020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261986https://orlis.difu.de/handle/difu/545539"Umbruch der Stadt" umschreibt die Gleichzeitigkeit von Zerfall und Neuzusammensetzung, von sozialen und ökonomischen Krisenmerkmalen und den neuen Konstruktionselementen politischer Stabilität auf den wichtigsten Ebenen und Teilbereichen der Stadt. Wie der Blick in die Geschichte zeigt, ist der Umbruch im hier verwandten Sinn keine Einmaligkeit. Vor allem gebunden an die Zyklen technischer Revolutionierung und neue Strategien der Organisation der Arbeit in der kapitalistischen Produktion bildet er als gesamtgesellschaftliches Phänomen auf städtischer Ebene besondere Formen aus. Das Dilemma besteht darin, daß sie die Gewerkschaften, angesichts schwindender Arbeitsplätze und ihrem Zugriff sich entziehenden Unternehmen, in einer strukturellen Defensive befinden. Nicht zuletzt diese Schwierigkeiten der Gewerkschaften, mit den ökonomischen und sozialen Konsequenzen des Umbruchs und der Kräfteverschiebung zugunsten des Kapitals umzugehen, haben mit zum verbreiteten Gefühl der Ohnmacht und zur "Hinwendung zum Lokalen", zum konkret Überschau- und Gestaltbaren beigetragen. difuArbeitGroßstadtStadtteilSozialstrukturStrukturwandelIndustrialisierungStadtgeschichteSozialgeschichteStadtsoziologieBevölkerung/GesellschaftGesellschaftsordnungUmbruch der Stadt - z. B. Bochum, 42 Thesen.Monographie133014