EXTERNBätzing, Werner1993-05-062020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2519920003-542410.5169/seals-136961https://orlis.difu.de/handle/difu/81999Die traditionellen, multifunktionalen Kulturlandschaften der Alpen werden im 20.Jahrhundert fundamental umgestaltet. Es entstehen monofunktionale Räume mit gestörter Ökologie und eintönigen Landschaftsbildern, die die Alpen als Heimat in Frage stellen. Die beiden klassischen Alpenbilder als Idylle und als Horror wurden in den europäischen Städten entworfen, sind in ihrer Totalität falsch und daher als Leitbilder für die Landschaftsplanung im Alpenraum ungeeignet. Landschaft ist stets Ausdruck des jeweiligen Mensch-Natur-Verhältnisses. Daher wäre es unsinnig, die alpinen Landschaften bewahren zu wollen, ohne die aktuelle Wirtschaftsentwicklung in Frage zu stellen. Erst ein neues, umwelt- und sozialverträgliches Wirtschaften kann ökologisch vielfältige, stabile und schöne Kulturlanschaften in den Alpen langfristig erhalten und gestalten. (hg)Die Alpen - von der bäuerlichen Kulturlandschaft zu Freizeit-, Techno-, National- und anderen Parks = Les Alpes - paysage rural traditionnel degrade en parc de loisirs, techno-parc, parc national et autres parcs?Zeitschriftenaufsatz2TO6FA93I93010043GebirgeKulturlandschaftNutzungsartFreizeitgestaltungLandschaftszerstörungLandschaftstypNaturraum/LandschaftIndustriegesellschaftMonostrukturTourismusZukunftsentwicklungKonzeption