Neyer, Jürgen1999-05-282020-01-032022-11-252020-01-032022-11-2519963-89608-110-1https://orlis.difu.de/handle/difu/56072Das globale Zusammenwachsen der Märkte hat nicht lediglich zu neuem ökonomischem Wohlstand geführt, sondern ging ebenfalls mit einer tiefgreifenden Erschütterung der sozialen und politischen Fundamente unserer Nachkriegsgesellschaften einher. Auf der Basis umfassender empirischer Untersuchungen wird gezeigt, daß dieser Prozeß maßgeblich von weltwirtschaftlichen Strukturveränderungen angetrieben wird. In der entgrenzten Weltwirtschaft der neunziger Jahre wird die Suche nach einem Kompromiß zwischen internationalem Markt und nationaler Gemeinschaft vom Primat des globalisierten Marktes abgelöst. Strukturelle Arbeitslosigkeit und zunehmende soziale Marginalisierung sind daher nicht lediglich als Resultat einzelstaatlicher Politik zu verstehen, sondern ebenso sehr als Ausdruck einer wachsenden Spannung zwischen demokratischen Gesellschaften und liberalen Märkten. Um eine Wiederholung der sozialen Brüche der Zwischenkriegszeit zu vermeiden, bedarf es daher sowohl einer grundlegenden Infragestellung des ökonomischen Liberalismus als auch der Suche nach neuen sozialen Sicherungsmechanismen. difuSpiel ohne Grenzen. Weltwirtschaftliche Strukturveränderungen und das Ende des sozial kompetenten Staates.MonographieDG742Regionale WirtschaftspolitikGesellschaftsordnungWirtschaftsstrukturStrukturwandelWirtschaftswachstumMarktwirtschaftAußenhandelspolitikIntegrationInfrastrukturpolitikStandortWettbewerbWirtschaftspolitikWeltwirtschaftSozialstaatSozialstandardIntegrationspolitikGlobalisierungLiberalisierungWelthandel