2007-09-112020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252007https://orlis.difu.de/handle/difu/131635Den ersten Teil der Untersuchung bildet eine Auswertung von Haustypen, Baukonstruktion, Baustoffen und Bauwerkskosten. Insgesamt wurden 1070 Wohneinheiten mit 700 WE im Passivhausstandard gefördert und 370 WE im 3-Liter-Haus-Standard in Solarsiedlungen. Eine Untersuchung des Passivhausinstituts weist Mehrkosten von etwa 8 % der durchschnittlichen gesamten Baukosten aus. Die Betrachtung der Förderhöhe zeigt eine Förderung der Passivhäuser von im Mittel 4,26 % der Bauwerkskosten und 3,44 % der 3-Liter-Häuser. Die Auswertung der Kosten passivhausrelevanter Bauteile wie Fenster, Dämmung, Lüftungsanlage zeigte, dass die Fenster das teuerste Bauteil sind mit durchschnittlich 9,6 % der Baukosten, die Dämmmaßnahmen 6,8 % und die Lüftungsanlagen 5,1 % der Baukosten ausmachten. Den zweiten Teil der Untersuchung bildet die Auswertung einer Bewohnerbefragung von etwa 220 fertig gestellten Projekten. Bei den Passivhäusern halten nur etwa 59 % der geförderten Projekte den Primärenergiegrenzwert von 120 kWh/(m² a) ein, bei den 3-Liter-Häusern lediglich 43 % den jeweils gültigen Grenzwert für den Heizwärmebedarf ein. Einen großen Einfluss auf die energetische Qualität der Passivhäuser hat die Motivation, mit der die Entscheidung für diesen Baustandard gefallen ist. difuLeben im Passivhaus. Baukonstruktion, Baukosten, Energieverbrauch, Bewohnererfahrungen.Graue LiteraturDF11143EnergieWohngebäudeBaukonstruktionBaukostenEnergieverbrauchEnergieeinsparungEnergieversorgungSonnenenergieStromWärmedämmungBewertungBefragungUntersuchungPassivhausEnergietechnikPhotovoltaikFallbeispielErfahrung