Hoffmann-Axthelm, Dieter1989-05-312020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261988https://orlis.difu.de/handle/difu/549508Der vorliegende Artikel ist ein Beitrag zur Bilanz der Architekturdebatten 1968-1988.In diesen Jahren änderte sich alles und blieb im einzelnen erstaunlich gleich. 1968 setzte durch, dass Planen und Bauen zum "Diskuss" wurde.Architektur wurde zum "Entwerfen einer Sichtbarkeit".Die Geschichte des Autors begann 1968 mit der Einsicht in die "Dummheim" damaliger Stadtplanung.Seine Mitarbeit in er IBA bestärkte ihn in der Gewissheit, dass die Richtung falsch sei: "in der behutsamen Stadterneuerung geht es darum, die schlimmsten Ungerechtigkeiten zu verhindern.Dazu kann man nicht nein sagen...".Alternative Impulse verkamen zu stadtweiter Begrünung, das 68 aufgegriffene Thema der Geschichte zur "Denkmalfälschung".Ein Beispiel - Berlin/Spandau - illustriert, was der Autor meint mit 'verändert hat sich das Material, mit dem die gesellschaftliche Dummheit der Stadtplanung sich vollzieht, nicht die Dummheit dieser Stadtplanung selbst".Gebaut wurde und wird, was "normal" ist.Normal, war und ist, was "durchsetzbar" ist.Und die Durchsetzbarkeit bestimmt sich an den beteiligten Interessen.(GUS)StadtplanungArchitekturentwicklungPlanerStadtsanierungStadterneuerungPlanungspolitikGeschichteDenkmalschutzDebatteStädtebauentwicklungReformbewegungKonzeptionSichtbarkeitVergesellschaftungEntwerfenErfahrungsberichtIBAÖkologieStadtplanung/StädtebauAllgemeinÜbrig bleibt, voraus zu sein.Zeitschriftenaufsatz137116