Münch, Detlef1993-03-102020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2519920176-7534https://orlis.difu.de/handle/difu/81750Im Stadtgebiet Dortmund nehmen die Naturschutzflächen rund zwei Prozent der gesamten Gemarkungsfläche ein. Viele Naturschutzgebiete werden jedoch durch stark befahrene Straßen durchschnitten oder tangiert. Der Beitrag geht der Frage nach, in welchem Umfang Flächen durch den Eintrag von Schwermetallen Cadmium, Blei, Zink, Arsen und von Benzopyren so kontaminiert sind, daß sie nicht mehr uneingeschränkt dem Schutzgebiet zugerechnet werden können. Verschiedene gängige Grenz- und Richtwerte aus Regelwerken, wie der Klärschlammverordnung werden als Beurteilungskriterien verwandt. Die Anlage der Untersuchung, die Methodik der Probenahme und -auswertung sind beschrieben. Im Ergebnis wird ein direkter und indirekter Flächenverlust in Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten errechnet, der zwischen 0,9 und 6,7 Prozent liegt, in einem Extremfall sogar bei 12 Prozent. (wb)Naturschutzgebiete in der Großstadt. Biotopverlust durch Bodenkontamination mit Schwermetallen.ZeitschriftenaufsatzI9203388BodenverunreinigungStraßenverkehrNaturschutzgebietBiotopSchwermetallGroßstadtUmweltpflegeUmweltbelastungFlächenanteilKonzentrationKohlenwasserstoff