Baumgartner, Gerhard1991-07-172020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261990https://orlis.difu.de/handle/difu/563387Eine Kernaussage der Ifo-Studie zur Verkehrswirtschaft ist, dass eine Koordination des ÖPNV auf dezentraler Ebene (Landkreis) die Attraktivität des ÖPNV beträchtlich erhöhen kann. Die Notwendigkeit einer staatlichen Planung ergibt sich aus dem oft unkoordinierten Angebot und der mit dem ÖPNV verbundenen gesellschaftspolitischen Zielvorstellung. Der ÖPNV wird hinsichtlich Raumtyp und Fahrtzweck differenziert betrachtet. Die nachfragewirksame, kostenbewusste Verbesserung des ÖPNV in der Fläche kann nicht ohne Mitwirkung der Landkreise gelingen. Eine zeitgemäße Strategie muss in 4 Richtungen zielen - Reorganisation der traditionellen Linienverkehre, Rationalisierungsmaßnahmen zu Erlössteigerung und Kostensenkung im Verkehrsbetrieb, alternative Verkehrsabwicklung und die Koordination von Tätigkeiten. Dazu muss die Rechtsstellung der Landkreise bei der Aufgabenwahrnehmung des ÖPNV geändert werden. Ein Vorschlag zur alternativen Verkehrsabwicklung, der Freizeit- und Disco-Bus im Landkreis Kronach, wird in seiner Funktion beschrieben. (hg)Ländlicher RaumVerkehrspolitikLandkreisÖPNVKoordinationLinienverkehrBusÖffentlicher PersonennahverkehrAufgabeSchülerbeförderungModellVerkehrÖffentlicher VerkehrDer ÖPNV in der Fläche - eine Aufgabe der Landkreise.Zeitschriftenaufsatz151364