Kunert, UweLink, Heike2002-06-132020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520013-428-10704-7https://orlis.difu.de/handle/difu/80812Die Bundesverkehrswege repräsentierten mit einem Brutto-Anlagevermögen von 633 Mrd. DM zum Jahresende 1998 ein beachtliches volkswirtschaftliches Vermögen. Durch die sich verschlechternde Altersstruktur der Wegeanlagen steigen zwangsläufig die zur Substanzerhaltung und Modernisierung erforderlichen Mittel. Gleichermaßen zwingend sind im Falle der ostdeutschen Verkehrswege die Ausgaben zur Qualitätsangleichung dieses Netzes an westdeutschen Standard. Diesem steigenden Ersatzinvestitionsbedarf stehen Erfordernisse der Kapazitätserweiterung gegenüber, so dass in der langfristigen Investitionsplanung für die Bundesverkehrswege, bei sinkenden bzw. stagnierenden Finanzmitteln, ein Allokationsproblem von Ersatz- und Neubauvorhaben zu lösen ist. Bereits in den 90er Jahren lagen in einigen Wegebereichen die effektiv getätigten Ersatzinvestitionen unter dem für die qualifizierte Substanzwertsicherung eigentlich erforderlichen Ersatzbedarf. Für den Zeitraum von 1999 bis 2020 wird ein kumulierter Ersatzbedarf von 253 Mrd. DM prognostiziert, der etwa zwei Drittel der geplanten Gesamtinvestitionen ausschöpfen würde. difuPrognose des Ersatzinvestitionsbedarfs für die Bundesverkehrswege bis zum Jahre 2020.MonographieDW9446VerkehrVerkehrswegVerkehrswegefinanzierungVerkehrswegeplanungBedarfsplanungInvestitionInstandhaltungFinanzierungPrognoseAutobahnBundesstraßeWasserwegSchienenwegErsatzinvestition