Zöpel, Christoph1993-03-102020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2619920003-875Xhttps://orlis.difu.de/handle/difu/81669Das städtebauliche Problem liegt im Mißverhältnis von Stadtqualität und Wohnqualität. Die gewünschte und akzeptierte Qualität sowohl der historischen Stadt in den Maßstäben des zu Ende gehenden Mittelalters wie auch der Großstadt des 19. Jahrhunderts bedingt eine gewisse Obergrenze von Einwohnern oder Raumnutzung je Einwohner. Wird ein Maximum an Flächennutzung je Einwohner überschritten, so breitet sich die Stadt ins Umland aus, die Landschaft wird zersiedelt. Aus diesen Konflikten sollten mittelfristig pragmatische Folgerungen gezogen werden: -Die großräumige Raumordnungspolitik muß neue Schwerpunkte in bislang dünner besiedelten Regionen setzen, auf Dezentralisierung und die Vermeidung weiterer Zentralisierung und Ballung von Bevölkerung und Bauten ausgerichtet werden. - Funktionsfähige und erweiterungsfähige Siedlungsgefüge bedürfen der planvollen, die funktionierende Infrastruktur nutzende und auslastende Ergänzung. - In verdichteten Siedlungsgefügen ist die planvolle Baulückenschließung erforderlich. - Bodenpolitik bedarf der stärkeren Sozialbindung des Grundeigentums durch Baugebote, begrenzte Verfügung, Strafsteuer.Wohnungs- und Städtebau zwischen Markt und Dirigismus.ZeitschriftenaufsatzI9203307WohnungsbauFlächenbedarfStadtplanungRaumordnungMarktwirtschaftWohnen/WohnungWohnbedarfWohnbedarfDirigismusAnalyseTheseTendenz