Schunk, Edmund1990-10-242020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/556933Der Autor behandelt die volkswirtschaftlichen Rahmendaten zur für die 90er Jahre erwarteten Schwerpunktaufgabe der "Reproduktion der Wohnbausubstanz" auf der Grundlage der Forschungsergebnisse der Bauakademie-Institute. Die Altbausubstanz weist "einen überdurchschnittlich hohen Verschleißgrad auf, der allein mit Erhaltungsmaßnahmen nicht mehr zu beheben, d. h. mit ökonomisch vertretbarem Aufwand nicht zu kompensieren ist". Zudem wird es im volkswirtschaftlichen Maßstab nicht möglich sein, die erforderlichen Reparaturkapazitäten im Bauwesen aufzubauen, hierfür ist ein Zeitraum erforderlich, der über das Jahr 2000 hinausreicht. Daraus wird abgeleitet, die Baukapazitäten mit einem Anteil von 75 bis 88Proz. auf den innerstädtischen Ersatzneubau zu konzentrieren. Die hierfür notwendigen Kapazitäten, Erzeugnisse und Technologien liegen etwa 25 Prozent über den Anforderungen des bisherigen Hochbaus (z. B. Wärmedämmung). Da diese Voraussetzungen der Reproduktionsstrategie jedoch nicht materiell gedeckt sind, kann gegenwärtig nicht davon ausgegangen werden, daß die Kapazitäten des Wohnungsneubaus in größerem Maße Bauaufgaben der Erhaltung und Modernisierung übernehmen können. bre/difuPlanwirtschaftBauwirtschaftWohnungsbauStadterneuerungWohnungsmodernisierungReproduktionStädtebauPrognoseWohnungsneubauErsatzbauBaubedarfWohnungswesenWirtschaftStadtökonomieVolkswirtschaftliche Begründung wesentlicher Entwicklungstendenzen im Wohnungsbau der 90er Jahre.Aufsatz aus Sammelwerk144877