Kampe, Dietrich1998-06-162020-01-032022-11-252020-01-032022-11-2519970303-2493https://orlis.difu.de/handle/difu/28108In dem Beitrag werden die politischen und programmatischen Vorgaben zur Entwicklung eines neuen raumplanerischen Instruments der Sanierungs- und Entwicklungsgebiete vorgestellt. Dabei geht es um einen Beitrag der Raumordnung zur Beseitigung und Vermeidung großräumiger Umweltbelastungen, mit dem Ziel, Standortnachteile in diesen Regionen zu beheben und die Chancen für eine nachhaltige Regionalentwicklung wiederherzustellen. Die in diesem Zusammenhang von einer Arbeitsgruppe der Ministerkonferenz für Raumordnung erarbeiteten Vorschläge werden erläutert. Zentrale Ansatzpunkte sind eine kooperative Zielfindung, die Koordinierung und Erschließung von Fördermitteln, eine stärkere Zielbindung sowie die Einbindung und Selbstverpflichtung von regionalen Entscheidungsträgern. Der derzeit bestehende Handlungsbedarf in den umweltbelasteten Problemräumen in den Bundesländern wird dargestellt. Die vom Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau im Rahmen der Modellvorhaben der Raumordnung geförderten und geplanten Projekte sind gemeinsam mit interessierten Bundesländern konkretisiert worden. Dazu erfolgt ein kurzer Sachstandsbericht. - (Verf.)Sanierungs- und Entwicklungsgebiete als Instrument der Raumordnung.ZeitschriftenaufsatzB98030281ProblemraumUmweltbelastungUmweltschutzKooperationRaumordnungRegionalModellvorhaben