Achammer, Christoph M.2013-10-152020-01-042022-11-262020-01-042022-11-262013978-3-939956-24-2https://orlis.difu.de/handle/difu/220184Die meisten Definitionen von Lebenszyklusbetrachtungen von Gebäuden versuchen das letztlich mit einer lebenszyklusorientierten Kostenbetrachtung quantifizierbar zu machen. Die ersten Ansätze dieser Betrachtungen des Lifecycle Costings reichen in die Mitte des 20. Jahrhunderts und kommen aus den Bereichen der Landwirtschaft und militärischer Großinvestitionen. Insbesondere im industriellen Bereich haben Lebenszykluskostenbetrachtungen für Investitionsentscheidungen ihren fixen Stellenwert. Die Betrachtung von Lebenszykluskosten in Gebäuden hat eine relativ kurze Tradition, die im Zuge der steigenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsbetrachtung durch die Gesellschaft entstanden ist. Interessanterweise ist trotz der überragenden Bedeutung der Bauwirtschaft in jeder Volkswirtschaft die Aufmerksamkeit für Gebäude und deren Auswirkungen auf eine "nachhaltige Welt" unterrepräsentiert. Noch weniger im Bewusstsein verankert ist dabei die Bedeutung der Planung, die beginnend mit raumplanerischen Festlegungen über die Bedarfsermittlung einzelner Gebäude und der gesamthaften Planung derselben, entscheidenden Einfluss auf die lebenszyklusorientierte Qualität unserer Umwelt hat. Bezogen auf das einzelne Gebäude werden mit ca. 2 % der Lebenszykluskosten (alle Planungs- und Entwicklungskosten) bis zu einem Drittel der Erstinvestition, von 20 % der Lebenszykluskosten und bis zur Hälfte der lebenslangen Betriebskosten von 78 % bei gleichbleibender Qualität unkorrigierbar beeinflusst.Lifecycle Building. Vision und Wege zur Umsetzung.Aufsatz aus SammelwerkDM13092728GebäudeBauwirtschaftProjektsteuerungBauplanungLebenszyklusNachhaltiges BauenLebenszykluskosten