Katschnig-Fasch, Elisabeth2001-05-312020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2619983-205-98566-4https://orlis.difu.de/handle/difu/78692Die Autorin hinterfragt den vielstrapazierten und oft nur eklektizistisch verwendeten Begriff Lebensstil aus kulturwissenschaftlicher Perspektive. In einer über Jahre hinweg gewonnenen Einsicht in das Alltagsleben von Menschen unterschiedlicher beruflicher, geschlechtlicher und sozialer Zugehörigkeit sucht sie Antwort auf die Frage nach der kulturellen Befindlichkeit einer Gegenwart, der feste Anhaltspunkte und Orientierungen verloren zu gehen drohen. In der alltagsweltlichen Gestaltung und in den Inszenierungen entschlüsseln Lebensstile, wie Menschen mit enormen Veränderungen zurechtkommen. Aus den unterschiedlichen Gewohnheiten, Einstellungen und Ausstattungen der Heimwelten lassen sich Barrieren und Chancen dechiffrieren und die symbolischen Repräsentationen von Lebensstilen deuten. Ihr kulturelles Potenzial verdanken sie - trotz des immer deutlicheren Bedürfnisses nach Selbsterfindung - jedoch noch immer historischen Bedingtheiten; ein Zusammenspiel, das auch so manche paradox anmutenden kollektiven Selbstentwürfe zu erklären vermag. difuMöblierter Sinn. Städtische Wohn- und Lebensstile.MonographieDW7309WohnungswesenInstitutionengeschichteWohnungstypLebensqualitätKulturStadtraumStadtstrukturArbeiterSozialstrukturWohngemeinschaftReflexionWohnstilBürgerlichkeit