Alt, ArminRomotzky, Ralf1989-03-202020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/547764Der Beitrag basiert auf der jährlichen Bevölkerungsumfrage in Köln ("Kommunaler Mikrozensus"), in die ab 1987 auch die Ausländer einbezogen sind. Die Lebensbedingungen der deutschen und ausländischen Bürger werden aus der jeweiligen Sicht dargestellt, wobei auf fördernde und hemmende Faktoren der Ausländerintegration abgestellt wird. Als fördernd erweisen sich freigewählte Kontakte zwischen Deutschen und Ausländern. Die Kontakthäufigkeit und die Qualität der Beziehungen ist in Gebieten mit "mittlerem" Ausländeranteil besonders positiv. Von beiden Gruppen wird eine integrierte Nachbarschaftlichkeit vorgezogen. Integrationsbereitschaft zeigt sich bei der Beteiligung an Kommunalwahlen, die von den Ausländern für sich gefordert und von den Deutschen befürwortet wird. Hinweise auf die Integration von Ausländern ergeben sich durch die Zufriedenheit mit den Wohn- und Wohnumfeldbedingungen: Ausländer sind mit der Wohnumgebung i.d.R. nicht weniger zufrieden als Deutsche, ihre Bindung an das Quartier entspricht der der Deutschen, obgleich sie in schlechteren Wohnverhältnissen leben und ihre Wohnzufriedenheit entsprechend gering ist. - (n.Verf.)BefragungLebensqualitätRegionalWohnwertWohnumfeldNachbarschaftSozialbeziehungBevölkerung/GesellschaftAusländerAspekte der Stadtentwicklung: Ausländerintegration in Köln. Fördernde u. hemmende Einflußfaktoren.Zeitschriftenaufsatz135369