Langbehn, Arno1996-09-052020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251995https://orlis.difu.de/handle/difu/103068In der Bundesrepublik wird die Zahl der Altlastenverdachtsflächen gegenwärtig auf weit über 200.000 geschätzt. Bei den dafür verantwortlichen umweltgefährdenden Stoffen handelt es sich vor allem um Pestizide, Schwermetalle und Rückstände von Mineralölen und deren Derivate und Produkte. Zur Untersuchung von Ausmaß und Art von Verunreinigungen durch Mineralöle in Böden wird auf Methoden über Summenparameter wie Glühverlust, Biotest sowie spektroskopische Methoden zurückgegriffen. Der Vielzahl an unterschiedlichen Mineralölschäden und den dazu angebotenen Sanierungsverfahren steht jedoch ein erhebliches Defizit an wissenschaftlicher Grundlagenforschung gegenüber. Der Autor stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren zu entwickeln, das zur Isolierung und Identifizierung von Oxidationsprodukten der Mineralölkohlenwasserstoffe dient. Dazu werden Studien zum Abbau von Mineralölprodukten unter Berücksichtigung entstandener Oxidationsprodukte angestellt. Weiterhin werden Oxidationsprodukte aus realen (nicht lokalisierten) Mineralölaltlasten identifiziert und quantifiziert. mabo/difuMetaboliten des Mineralölabbaus in unterschiedlichen Bodenhorizonten. Methodenentwicklung mit anschließenden Abbaustudien sowie Untersuchungen realer Altlasten.Graue LiteraturS96170032BodenverunreinigungMineralölAbbauSchadstoffBodenartChemieLaborversuchAnalysemethodeMethodeUmweltschutzAltlastOxidationMetabolit