Dühr, Stefanie1999-05-282020-01-032022-11-262020-01-032022-11-261998https://orlis.difu.de/handle/difu/50131Die Studie über die Region Bitterfeld-Wolfen geht davon aus, daß die Umstrukturierung eine Chance für die Umsetzung nachhaltiger Regionalentwicklung darstellt. Sie erläutert zunächst die theoretischen Grundlagen einer nachhaltigen Regionalentwicklung und charakterisiert die Untersuchungsregion. Im Anschluß daran werden planungsrelevante Grundlagen, Konzepte und Strategien zur Umstrukturierung nach Kriterien der nachhaltigen Entwicklung analysiert sowie kommunale und privatwirtschaftliche Akteure zu ihren Leitbildern und ihrer Haltung zu den existierenden Konzepten befragt. Es zeigt sich, daß die Privatisierungsstrategie und die Forderung nach einem Erhalt industrieller Kerne zu einer Ansiedlung moderner, aber wenig innovativer Unternehmen und zum Brachliegen weiter Industrieareale geführt haben. Auch der Erhalt alter Industriekultur zur Stärkung der regionalen Identität erweist sich durch widersprüchliche Strategien von Abriß und Denkmalschutz als problematisch. Für eine nachhaltige Regionalentwicklung existieren durch regionale Konzepte zwar positive Ansätze, ein entscheidender Umdenkungsprozeß konnte im Rahmen der Untersuchung jedoch nicht festgestellt werden. eh/difuNachhaltige Regionalentwicklung als Leitbild für altindustrialisierte Regionen? Die Umstrukturierung von Altindustriestandorten in der Region Bitterfeld-Wolfen.Graue LiteraturDF2757RegionalentwicklungLeitbildBefragungEntwicklungszielChemieindustrieIndustriestandortÖkologieRegionalplanungNachhaltige EntwicklungAltindustrialisierte RegionUmstrukturierungSanierung