Josuweit, Werner1980-01-302020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261971https://orlis.difu.de/handle/difu/430757Die Untersuchung betrifft Gemarkungen beiderseits der Leine zwischen Göttingen-Weende/Südhannover im Süden und Erzhausen/Heckenbeck im Norden. Abzüglich dessen, daß die räumliche Nutzflächenaufteilung teilweise zergliederter ist als die besitzrechtliche Flureinteilung, läßt sich das Nutzflächengefüge Höckelheims als unregelmäßige Kleinblockgemengeverbandsflur, für Immensen als Kleinblock-Kurzstreifengemengeverbandsflur mit teils breiten Streifen und für Hohnstedt als eine schmale bis breite Kurzstreifengemengeverbandsflur kennzeichnen. Die Unterschiedlichkeit in der Textur schlägt sich in der Betriebsgrößenverteilung nieder; abnehmende Betriebsgröße und abnehmende Feldstückgrößen korrelieren. Insgesamt ist die agrarische Nutzung in den Gemarkungen direkt oder indirekt je nach der Besitzgröße betriebsgrößenbedingt. Über das Mittlere Leinetal hinaus legen die Untersuchungsergebnisse die Beachtung der Betriebsgrößenverteilung für die Erkenntnis der Nutzung und Anbaugestaltung insbesondere der agrarischen Kleinräume nahe.BetriebsgrößeAgrarbetriebKulturlandschaftSiedlungsgeographieLandwirtschaftWirtschaftGeographieDie Betriebsgröße als agrarräumlicher Steuerungsfaktor im heutigen Kulturlandschaftsgefüge. Analyse dreier Gemarkungen im Mittleren Leinetal.Monographie004824