Hofmann, KlausKlinger, HorstMaier, Werner2008-07-232020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252008https://orlis.difu.de/handle/difu/141026Unter Federführung der Stadt Wernau haben sieben Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Esslingen und Göppingen eine Studie zur "Alternativen Klärschlammbehandlung im unteren Fils- und Körschtal" in Auftrag gegeben, die von der Landesregierung Baden-Württemberg wegen ihres innovativen Ansatzes gefördert wird. Grundgedanke des neuen Entsorgungskonzeptes ist es, die Klärschlammbehandlung so zu zentralisieren, dass eine umweltgerechte und wirtschaftliche Entsorgung des Klärschlamms unter Ausnutzung seiner Energie- und Wertstoffinhalte auf Dauer gewährleistet werden kann. Dazu soll eine insgesamt zirka 25 Kilometer lange Klärschlamm-Druckleitung die einzelnen Kläranlagen mit einer zentralen Klärschlammbehandlungsanlage verbinden. Die zentrale Behandlung der Klärschlämme bietet den Vorteil, dass durch die große Klärschlammmenge eine wesentlich bessere Auslastung der Anlage erzielt werden kann, als dies bei den dezentralen Anlagen derzeit der Fall ist. Eine zentrale Anlage bietet zudem die Möglichkeit, Verfahren technisch und wirtschaftlich sinnvoll zu realisieren, mit denen Phosphate - weltweit eine begrenzte Ressource - separat, in leicht löslicher Form und ohne Verunreinigung aus den Klärschlammen gewonnen werden können. In dem Beitrag wird der Untersuchungsumfang der Studie beschrieben.Studie zur "Alternativen Klärschlammbehandlung" beauftragt.ZeitschriftenaufsatzDH13569EntsorgungAbwasserKlärschlammKläranlageAnlagentechnikDruckrohrleitungInnovationKommunale ZusammenarbeitKlärschlammbehandlungZentralisierungWertstoffrückgewinnungPhosphat