Schneider, Jörg1999-05-172020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251998https://orlis.difu.de/handle/difu/75601Es wird ein theoretisches Modell für eine am Schienenpersonenverkehr orientierte Siedlungsentwicklung im Ländlichen Raum entwickelt. Nach einer knappen historischen Betrachtung des Eisenbahnverkehrs beginnt die Arbeit mit einer Diskussion der Ziele einer am Schienenpersonenverkehr orientierten Siedlungsentwicklung - nachhaltige Entwicklung der Städte, Stärkung der Bahnhöfe und ihrer Umfelder- und der Entwicklung eines Umsetzungskonzepts. Während bei bereits bestehenden Modellen, etwa beim Projekt "Umweltbahnhof Rheinland-Pfalz" oder im Brandenburger Modell die architektonischen Aspekte von Bahnhofsgebäude und Siedlungsumfeld im Vordergrund stehen, betont die Arbeit die stadtstrukturellen Aspekte. Diesem Ansatz liegt ein Zeitzonenmodell zugrunde, nach dem sich Entfernungen aus der in Minuten gemessenen Zeit der fußläufigen Erreichbarkeit ergeben. Für einzelne Zonen - den Bahnsteigbereich (Zone 0 = null Minuten), den Bahnhofsbereich (Zone 1, in einer Minute zu erreichen) und den bahnhofsnahen Siedlungsbereich (Zone 7, in sieben Minuten erreichbar) - werden Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge ausgearbeitet, wobei der Schwerpunkt auf dem Bahnhofsbereich und dem bahnhofsnahen Siedlungsbereich liegt. Das in der Arbeit entwickelte theoretische Modell soll am Beispiel der Bahnlinie 394 zwischen Delmenhorst und Bramsche exemplarisch angewandt und in einem zweiten Band dokumentiert werden. goj/difuMöglichkeiten am Schienenpersonenverkehr orientierter Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum. Bd. 1 Erarbeitung eines theoretischen Modells.Graue LiteraturDW4196SchienenpersonenverkehrEisenbahnPersonenverkehrSchienenverkehrSiedlungsentwicklungWirkungLändlicher RaumBahnhofUmgebungTheorie