Maier, FriederikeSchettkat, Ronald1990-10-242020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261988https://orlis.difu.de/handle/difu/557228Auch bei optimistischen Annahmen über das Wirtschaftswachstum ist nicht davon auszugehen, daß die Arbeitsmarktprobleme in der Bundesrepublik Deutschland ohne eine aktive Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik gelöst werden können. In dieser Studie werden deswegen Ansatzpunkte für eine beschäftigungsorientierte Politik benannt. Ausgangspunkt ist dabei die Feststellung, daß ohne eine weitere Verkürzung der Arbeitszeit und ohne eine Erhöhung direkter öffentlicher Beschäftigung keine Beseitigung der Arbeitslosigkeit zu erwarten ist. Als zentrale Bereiche aktiver Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik werden die staatliche Förderung der Wochenarbeitszeitverkürzung, die Erweiterung von Freistellungs- und Beurlaubungsmöglichkeiten für die Arbeitnehmer sowie die Ausweitung öffentlicher Beschäftigung, u.a. mit Hilfe von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, auf ihre Beschäftigungswirksamkeit und ihre Finanzierbarkeit untersucht. Es kann gezeigt werden, daß solche Maßnahmen beschäftigungspolitisch wirksam sind. Sie sind auch finanzierbar. Setzt man die Mittel, die zur Finanzierung von Arbeitslosigkeit aufgewandt werden müssen, zur Finanzierung beschäftigungsfördernder Maßnahmen ein, so könnten damit Arbeitsplätze für einen beträchtlichen Teil der Arbeitslosen geschaffen werden. difuArbeitsmarktpolitikWirtschaftswachstumArbeitslosigkeitArbeitszeitverkürzungWeiterbildungArbeitsförderungWirtschaftArbeitsmarktPotentiale aktiver Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik.Graue Literatur145172