Lueder, Juergen1981-06-052020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261979https://orlis.difu.de/handle/difu/476986Bei allen Verkehrsunfällen, die sich zwischen April und Dezember mit Kindern als aktiven Verkehrsteilnehmern in Berlin ereigneten, wurden in einer Sondererhebung zusätzliche Angaben bezüglich der Unfallursachen erhoben. Die 1271 erfaßten Kinderunfälle wurden im Hinblick auf mögliche unfallverhütende Maßnahmen sowie auf besondere Gefahrenquellen hin analysiert. Dabei zeigte sich, daß Jungen mehr als doppelt so oft verunglücken wie Mädchen; außerdem verunglücken sie hauptsächlich als Radfahrer. Das höchste Unfallrisiko besteht in der Zeit von 15 bis 18 Uhr sowie mittwochs, wobei Ausländerkinder überproportional vor allem als Fußgänger verunglücken. Als häufigste Unfallursachen wurden bei Fußgängern das unachtsame Überschreiten der Fahrbahn und das plötzliche Hervortreten hinter Sichthindernissen, bei Radfahrern Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr und die falsche Fahrbahnbenutzung ermittelt. bp/difuVerkehrsunfallKinderunfallUnfallursacheUnfallverhütungAusländerSchulwegRadfahrerErhebungAnalyseVerkehrSoziographieGesundheitswesenVerkehrsunfälle mit Kindern in Berlin. Eine Sonderuntersuchung von 1271 Kinderverkehrsunfällen in der Zeit vom 17. April 1979 bis 31. Dezember 1979.Graue Literatur058361