Klemmert, Oskar2016-07-012020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620151861-6631https://orlis.difu.de/handle/difu/230024Teil 2 setzt sich zunächst kritisch mit der Annahme der Studie von Salewski und Stürmer (2014) auseinander, dass standardisierte Testverfahren und Datenerhebungen geeignet sind, familienpsychologische Leitfragen unmittelbar zu beantworten. Sodann soll aufgezeigt werden, dass die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse über die untersuchten vier Amtsgerichtsbezirke hinaus wissenschaftsmethodisch ebenso wenig gesichert ist wie die erhobene berufspolitische Forderung nach einer verpflichtenden gerichtspsychologischen Weiterbildung. Im Zusammenhang einer Diskussion möglicher berufspolitischer Maßnahmen zur Qualitätssicherung von Sachverständigengutachten in familiengerichtlichen Verfahren wird der aktuelle Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (vgl. ZKJ 2015, S. 306) berücksichtigt.Wie entsteht und woran erkennt man ein qualitativ gutes Sachverständigengutachten? - Teil 2. Kritische Anmerkungen zur aktuellen Diskussion.ZeitschriftenaufsatzDMR160079GesetzgebungZivilrechtFamilieSachverständigerGutachtenRechtsprechungMangelFamiliengerichtFehlentscheidungTestverfahrenMethodenkritikBerufspolitik