Lenk, Martin2008-11-072020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520081616-0991https://orlis.difu.de/handle/difu/165515Der technische Fortschritt im Geoinformationswesen bietet in Kombination mit dem Internet viele Vorteile. So können Geodaten, die gestern noch manuell aus Datenbanken und GIS-Systemen auf Datenträger kopiert und konvertiert wurden, morgen automatisiert über das Internet bereitgestellt werden. Die Vorteile lassen sich allerdings nur erzielen, wenn entsprechende organisatorische und technische Vereinbarungen zwischen allen Beteiligten getroffen werden. In Deutschland wird dies auf der Grundlage politischer Beschlüsse im Rahmen der Geodateninfrastruktur-Deutschland (GDI-DE) als integrierter Bestandteil des E-Government vollzogen. Seit deren Einrichtung im Jahr 2005 wurde u.a. das Architekturkonzept GDI-DE V1.0 gemeinschaftlich unter Beteiligung von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet und verabschiedet. Die praktisch verwertbaren Empfehlungen dieses Konzepts stellen unter Berücksichtigung des Stands der Technik ein Höchstmaß an Interoperabilität bei der verwaltungs- und grenzübergreifenden Bereitstellung von Geodaten sicher. Die GDI-DE schafft darüber hinaus die Voraussetzung, die Verpflichtung der EU-Rahmenrichtlinie INSPIRE in Deutschland zu erfüllen.Initiative GDI-DE - für die übergreifende Bereitstellung von Geodaten.ZeitschriftenaufsatzDM08102808PlanungsrechtPlanungsdatenBundBundeslandGemeindeGeodatenGeodatenmanagementGeoinformationE-GovernmentEG-RichtlinieRahmenrichtlinieUmsetzungNationales RechtVerwaltungszusammenarbeitUmweltdatenInteroperabilitätGeographisches InformationssystemGISInternetDatenkonvertierungDatenbereitstellungStandardStandardisierung