Harten, Hans-Christian1994-07-042020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2519930721-4235https://orlis.difu.de/handle/difu/83857Nach einem kulturrevolutionärem Bildersturm werden neue Monumente zur Bevölkerung des öffentlichen Raums aufgestellt. An erster Stelle sind dies Statuen der Freiheit. Es folgen Symbole des souverän gewordenen Volkes. Problem war, daß man noch nicht zu einem pragmatischen Politik- und Demokratieverständnis durchdrang. Weiterhin gab es personalisierende Monumente für die "Märtyrer der Freiheit" oder für Vorläufer und Wegbereiter der republikanischen Freiheitsideen. Insgesamt sind diese Monumente Sinnbilder der Erneuerung, der "Wiedergeburt". Ihre Abfolge kann als eine Geschichte des Psychodramas interpretiert werden. Nach dem Sturz der Jakobiner steht das Thema der Versöhnung obenan, schließlich dominieren Obelisken, Standbilder und Säulen als Ankündigung des napoleonischen Cäsarismus. (ba)Die Monumente der französischen Revolution. The monuments of the French Revolution.ZeitschriftenaufsatzI94020021GeschichteDenkmalBildung/KulturMonumentSymbolFreiheitRevolution