Rechenbach, Bärbel2015-03-272020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620150939-625Xhttps://orlis.difu.de/handle/difu/215075Die brandenburgische Landeshauptstadt ist eine wachsende Stadt. Das ruft Investoren auf den Plan, Grundstücke werden knapper und teurer. Gleichzeitig steigt die Nachfrage an bezahlbarem, attraktiven Wohnraum. Viele Chancen liegen deshalb in der Aufwertung der Großwohnsiedlungen in Plattenbauweise. Die Großwohnsiedlung "Am Schlaatz" ist eines der vier großen Plattenbaugebiete der Stadt. 551 Wohnungen gehören hier zum Bestand der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG (PWG). Keine davon steht leer. Aufgrund der landschaftlich schönen Lage entlag des Flusses Nuthe sind Wohnungen am Schlaatz sehr begehrt. Die PWG will daher neuen Wohnraum schaffen und zugleich Barrierefreiheit realisieren, ohne zusätzliche Flächen versiegeln oder Freiräume einengen zu müssen. In dem innovativen Pilotprojekt "Aufstockung Wieselkiez 2", das in dem Beitrag vorgestellt wird, erhält ein sechsgeschossiges Wohngebäude zwei neue Etagen und zugleich ein neues Treppenhaus mit Aufzug. Sowohl der Gestaltungsrat der Stadt Potsdam als auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bejahten das Vorhaben, da landschaftsarchitektonisch bedeutsame historische Sichtachsen von dem Projekt unbeeinträchtigt bleiben. Im Sommer 2013 begannen die Bauarbeiten. Die Aufstockung an einem weiteren Objekt soll 2016 folgen."Platte" wird barrierefrei und höher. Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG mit Initialzündung.ZeitschriftenaufsatzDH21517WohnungswesenWohnungsmarktWohnungsbedarfWohnungsbaugenossenschaftWohnungsbestandWohngebäudeAufstockungGroßwohnsiedlungNachverdichtungBarrierefreiheit