Lueth, Paul1981-08-122020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261974https://orlis.difu.de/handle/difu/477870Der Autor geht davon aus, daß von den 28.000 in der BRD zugelassenen Arzneimitteln höchstens 8.000 nötig sind.Der Medikamentenmißbrauch wird, von der Persönlichkeit des Süchtigen und der Gesellschaft, in der er süchtig wird abgesehen, sowohl von der herrschenden Pharmaindustrie - mit dem Verteilungssystem - als auch von den Ärzten und ihren Behandlungsgewohnheiten verantwortet.Die Zusammensetzung und Wirkung der häufigsten Medikamente, ihre Mißbrauchsrisiken und die Aufgliederung des Suchtverhaltens nach Ursachen und Gruppen werden in Tabellenform dargestellt.Um dem Übel des Mißbrauchs abzuhelfen, ist nach Lüth die Verantwortlichkeit der herstellenden Industrie durch den Gesetzgeber neu zu bestimmen.Der zweite Akzent muß auf der Änderung des Bewußtseins aller Beteiligten liegen, vornehmlich durch die Möglichkeiten der Sozialpädagogik. st/difuMedikamentenmissbrauchSuchtPsychopharmakaSchmerzmittelSchlafmittelSuchtverhaltenSozialwesenGesundheitswesenMedikamentenmißbrauch.Aufsatz aus Sammelwerk059255