Schiemann, JochenSchmidt, Klaus Gerhard2008-09-172020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520080173-363Xhttps://orlis.difu.de/handle/difu/141396Ziel der Verwertung von Kühlschränken muss eine möglichst emissionsfreie Rückgewinnung der enthaltenen Materialien und Betriebsstoffe sein. Die maschinelle, gekapselte Kühlgeräteverwertung wird in Deutschland seit mehr als 15 Jahren praktiziert und die dafür installierte Anlagentechnik wurde zu einem überwiegenden Teil in Deutschland entwickelt und gebaut. Doch die Kühlgeräteverwertung in Deutschland ist in die Diskussion geraten. Angeblich wird bei der Aufarbeitung nur eine FCKW-Rückgewinnungsquote von 40 Prozent erreicht, die Überwachungsbehörden sollen fachgerechte Prüfungen versäumen und die politischen und rechtlichen Vorgaben nicht zweckmäßig sein. Das Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) hat den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe untersucht. In dem Beitrag sind im Anschluss an eine Schilderung des aktuellen Stands der Aufbereitungstechnik die Ergebnisse der Untersuchung in wesentlichen Kritikpunkten zusammengestellt. Im Fazit wird ausgeführt, dass Geräte häufig und in zunehmen Maße bereits vor dem Recycling durch illegale Ausschlachtung FCKW-Verluste aufweisen oder durch nicht sachgemäßen Transport beschädigt werden und dass große Teile der Verwertungsbranche deutlich besser arbeiten, als es aktuelle Veröffentlichungen unterstellen.Kühlgeräteverwertung in der Kritik.ZeitschriftenaufsatzDH13939EntsorgungAbfallAbfallartAbfallmengeAbfallverwertungRecyclingAbfallbehandlungAbfalltransportAufbereitungsanlageTechnikstandVerfahrenstechnikAbfallwirtschaftGutachtenElektroschrottKühlschrankFCKWWertstoffrückgewinnung