Baier, AndreaMüller, Christa2019-11-182020-01-062022-11-252020-01-062022-11-252019978-3-658-22324-3https://orlis.difu.de/handle/difu/257989Der Aufsatz diskutiert die Ergebnisse von semistrukturierten, qualitativen Interviews, die Forscherinnen der Münchener Stiftung "anstiftung", einer gemeinnützigen Forschungs- und Praxisfördereinrichtung, die sich auf urbane Subsistenzpraxen spezialisiert hat, mit Urban Gardening-Aktivisten aus Bremen, Köln und Kassel durchführten. Die dabei behandelten Interventionen und Praxen realisieren sich durchweg auf öffentlichen Flächen, was bedeutet, dass sich die zivilgesellschaftlichen Akteure mit den Kommunalverwaltungen und deren Rationalitäten auseinandersetzen müssen. Diese wirken auf die Akteure häufig restriktiv, denn sie verstehen ihr Handeln als "Codesign" ihrer nachbarschaftlichen Umgebungen. Das Hauptinteresse des Aufsatzes gilt entsprechend den stadtlandschaftsbezogenen Konflikten, die in ihren sozialen, ästhetischen, finanziellen und stadtpolitischen Aspekten beleuchtet werden. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass die klassische Rolle von Bürgern als Regierte im Rahmen neuer lokaler Figurationen erweitert und ergänzt werden kann, in denen sich "Regierende" und "Regierte", wenn auch begrenzt, so doch in konstruktiver Weise über ihre jeweiligen Sichtweisen auf Stadtgestaltung austauschen können.Mit- und Umgestaltung urbaner Räume. Urban Gardening-Projekte im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und verwaltungspolitischen Restriktionen.Aufsatz aus SammelwerkDW34066StadtlandschaftÖffentlicher RaumUrban GardeningStadtplanungStadtgestaltungUrbanitätPartizipation