Huber, Joseph1996-10-252020-01-032022-11-262020-01-032022-11-261993https://orlis.difu.de/handle/difu/18352Vor dem Hintergrund eines sich verstärkenden Strukturwandels im Zuge der Ausbreitung der neuen Informations- und Kommunikationstechniken sollten in dieser Studie die Chancen einer regionalen Modernisierung unter ökologischen und sozialen Vorzeichen ermittelt werden. Zuerst wird untersucht, in welchem Ausmaß bei der Bundesrepublik Deutschland und Schleswig-Holstein die Merkmale einer "Kommunikationsgesellschaft" zu beobachten sind. Da in Schleswig-Holstein bei einigen dieser Faktoren Defizite bestehen (etwa beim Verbreitungsgrad von Informations- und Kommunikationstechniken oder bei der Verfügbarkeit hochqualifizierter Arbeitskräfte), werden erste Schlußfolgerungen gezogen, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Maßnahmebündeln diese Mängel behoben werden können. Angesprochen werden hierbei sowohl die in der Region agierenden Unternehmen als auch die dortige öffentliche Verwaltung. Angesprochen werden aber auch die Akteure der Raumordnung: Siedlungsstrukturelles Leitbild sind nach diesen Vorstellungen insbesondere attraktive urbane Kerne mittlerer Größe. Gelingt der Abbau der dokumentierten Defizite in Schleswig-Holstein nicht, muß damit gerechnet werden, daß sich der Entwicklungsabstand zu den Zentren der Europäischen Union vergrößert. - Bgm.Regionalentwicklung in der Kommunikationsgesellschaft. Langfristige Entwicklungstrends für Schleswig-Holstein.MonographieB94110054RegionalentwicklungGesellschaftKommunikationStrukturwandelRegionalpolitikWirtschaftspolitikInfrastrukturBildungInnovationKooperationSzenario