Gude, SigmarHentschel, ArminVetter, Hartmann1988-09-302020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/544322Die marktwirtschaftliche, neoliberale Neuordnung des Wohnungsmarktes in der BRD setzt auf das Wohngeld als sozialpolitisches Instrument der Dämpfung der unsozialen Wirkungen eines freien Marktes. Die Autoren versuchen zu belegen, daß das Wohngeld keinesfalls imstande ist, z. B. den Wegfall der staatlichen Subventionen im Sozialen Wohnungsbau oder die Aufhebung der Preisbindungen auch nur annähernd aufzufangen. Wohngeld ist und war seit seiner Einführung nie als Instrument konzipiert, um tragbare Mieten zu erzielen, sondern stets als marktkonformes Instrument, das das Preisgefälle auf dem Wohnungsmarkt nicht tangiert. Vor dem Hintergrund der Aufhebung der Berliner Mietpreisbindung, die gut 50% der Berliner Wohnungen betrifft, spielen die Autoren die realen Möglichkeiten eines Auffangens sozialer Härten durch Wohngeld durch: Selbst bei einer Verdoppelung des Wohngeldetats könnte der Anstieg der Armut durch untragbare Mieten nicht gebremst werden. Fazit: Die Senkung der Mietkosten ist nicht nur ungeeignet, die Wohnkosten zu verringern, sondern führt zur Inflationierung der Mieten. wer/difuWohngeldWohnungssubventionWohnungspolitikWohnungsmarktSozialer WohnungsbauSozialpolitikMietbelastungEinkommenPrivater HaushaltRechtsgeschichteSoziographieSozialwesenMietwesenWohnungswesenPolitikWohnungsbauWohngeld - Soziale Absicherung oder soziales Alibi? Ein aktueller wohnungspolitischer Diskussionsbeitrag.Monographie131791