Kolb, Frank Reiner1999-04-302020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251996https://orlis.difu.de/handle/difu/75531In den letzten Jahren ist der Verbrauch an chlorierten Kohlenwasserstoffen in der Bundesrepublik Deutschland kontinuierlich angestiegen. Dieser Trend spiegelt sich in der steigenden Konzentration an biologisch schwer abbaubaren organischen Verbindungen in Abwässern, Sickerwässern und Bodenwaschwässern wieder. Zur Entfernung dieser kritischen organischen Verbindungen aus der Flüssigphase werden häufig Aktivkohle-Adsorber eingesetzt. Durch die sorptive Bindung an der Aktivkohle werden die organischen Verbindungen der Flüssigphase entzogen, bleiben jedoch im Anlagensystem gespeichert. Da der Sorptionsprozeß reversibel ist, stellt die Aktivkohle sowohl eine Senke als auch eine Quelle für organische Verbindungen dar. Diese Doppelfunktion kann für die biologische Reinigung von Xenobiotica-haltigen (Benzol, Phenol, Trichlorethen) Abwässern genutzt werden, um in einem ersten Schritt das Abwasser sorptiv zu reinigen und in einem zweiten das Adsorpt biologisch umzusetzen. In der Arbeit wurde ein Verfahrenskonzept entwickelt und in der vom Autor entwickelten Versuchsanlage überprüft. sg/difuBiologische Reinigung Xenobiotica-haltiger Abwässer in einem Aktivkohle-Festbett-Schlaufenreaktor mit Membran-Stoffübertrager.Graue LiteraturDW4126EntsorgungAbwasserSickerwasserSchadstoffBodenAbwasserreinigungVerfahrenstechnikKohlenwasserstoffAktivkohleSchlaufenreaktor