2001-05-312020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620013-17-016896-7https://orlis.difu.de/handle/difu/78693Der psychologische Teil analysiert die Vorstellungen des Einzelnen über sein Alter und den Prozess des Altwerdens sowie die ihn hierbei begleitende Umwelt. Älter zu werden, so dokumentiert die Untersuchung unter Beteiligung von über 4.000 Personen zwischen 40 bis 85 Jahren, erweist sich für die Meisten als kontinuierliches Wechselspiel zwischen Gewinn und Verlust. Die Studie beantwortet in Einzelkapiteln, wie sich Frauen und Männer in den verschiedenen Lebensphasen und mit unterschiedlicher west- und ostdeutscher Herkunft den Fragen des Älterwerdens stellen, unter Einbeziehung theoretischer und empirischer Ansätze, die für die einzelnen Forschungsgebiete einer Sinndomäne oder psychologischen Fragestellung zum "state of the art" gehören. Kapitel gelten dem "Wohlbefinden in der zweiten Lebenshälfte", der Lebensevaluierung: Bewertungsdimensionen und Vergleichsprozesse, "Wenn ich bestimmte Dinge nicht mehr kann", also dem antizipierten Umgang mit Einbußen im Kompetenz- und Fähigkeitsbereich; Selbstbeschreibungen der Person-Umwelt-Bezüge (Arbeit und Beruf im persönlichen Sinnsystem, Freizeittätigkeiten im persönlichen Sinnsystem, das soziale Selbst), Selbstbeschreibungen der Person-Selbst-Bezüge (Psychophysische Integrität und Gesundheitserleben, das psychische Selbst), Lebenszeit und Veränderungswahrnehmungen (subjektives Alterserleben, Zukunftserwartungen, Antizipationen von Gewinn, Fortsetzung des Status Quo und Verlust). Im letzten Teil werden die Ergebnisse im Hinblick auf aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und Ansätze analysiert und ihre Bedeutung als Dokument der Selbst- und Lebensvorstellungen der deutschen Bevölkerung dargestellt. goj/difuDie zweite Lebenshälfte - Psychologische Perspektiven. Ergebnisse des Alters-Survey.MonographieDW7310SoziographieAlter MenschAlterungMannFrauPsychologieLebensqualitätFreizeitBewertungWahrnehmungSozialwesenBefragungAlters-Survey