Schröder, Christian2014-07-102020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520140933-3754https://orlis.difu.de/handle/difu/214211Es existiert eine hohe Anzahl von organischen und anorganischen Schadstoffgruppen im Sickerwasser von Abfalldeponien, die nur zum Teil oder gar nicht biologisch abbaubar sind. Diese Schadstoffe müssen durch eine kostenintensive chemisch-physikalische Behandlungsstufe aus dem Sickerwasser entfernt werden. In dem Beitrag wird ein neues Verfahren vorgestellt, das im Vergleich zu konventionellen Verfahren sehr viel effizienter ist und kostengünstiger. Es wurde bei der Sanierung der Sickerwasserkläranlage im niedersächsischen Hattorf am Harz vor einigen Jahren erstmalig eingesetzt und ist seitdem erfolgreich im Einsatz. Inzwischen wird das System auch in der Sickerwasseraufbereitung und -entsorgung der Deponie im Stadtteil Deiderode der Stadt Friedland im Kreis Göttingen angewandt. Das Herzstück des patentierten Verfahrens findet nach der biologischen Vorbehandlung seine Anwendung. Die biologisch nicht abgebauten Schadstoffe werden gezielt ausgeflockt und können aus dem Abwasserstrom problemlos herausgefiltert werden. Die Endprodukte sind Pellet-ähnliche Flocken, die sich sehr gut separieren lassen.Ungewollter Cocktail. Gezielte Ausflockung von Schadstoffen aus Deponiesickerwasser.ZeitschriftenaufsatzDH20651EntsorgungAbfallAbfalldeponieSickerwasserSchadstoffKläranlageAbwasserreinigungVerfahrenstechnikFlockungFallbeispiel