Müller, Ulrike1981-06-022020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261979https://orlis.difu.de/handle/difu/476013In den letzten Jahren wird versucht, Strukturschwächen einzelner Regionen durch eine verstärkte Förderung des Fremdenverkehrs zu beheben. Die Studie fragt, ob und inwieweit der Fremdenverkehr geeignet ist, diese Aufgabe zu lösen. Sie wählt als Fallbeispiel den Bayerischen Wald, der die typischen Merkmale eines strukturschwachen Raumes und zugleich eine intensive Entwicklung des Fremdenverkehrs aufweist. Die Untersuchung gibt zunächst einen Überblick über die Problematik, Ziele und Maßnahmen der regionalen Strukturpolitik und beschreibt die strukturellen Gegebenheiten im Bayerischen Wald nach naturräumlichen, demographischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Abschließend stellt sie detailliert die Situation des Fremdenverkehrs im Untersuchungsgebiet dar, unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen von touristischen Großprojekten auf das Umland und die Wirtschaft. Sie kommt zu dem Ergebnis, daß der Fremdenverkehr allein nicht in der Lage ist, die Strukturschwäche des untersuchten Gebiets zu beheben; er kann allenfalls eine Komponente einer umfassenden regionalen Strukturkonzeption darstellen. hw/difuFördergebietRegionalpolitikFerienwohnungFremdenverkehrRegionalplanungWirtschaftsförderungFremdenverkehr in seiner Bedeutung für die Regionale Strukturpolitik. Dargestellt anhand touristischer Großprojekte im Bayerischen Wald.Monographie057363