Scharpf, Fritz W.Schnabel, Fritz1980-01-302020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261978https://orlis.difu.de/handle/difu/426617Um die Koordinationskraft der räumlichen Planung zu erhöhen, bedarf es mehr als allein planungsmethodischer und verwaltungsmäßiger Überlegungen. Sehr wichtig ist es, daß die Raumordnung eine politisch wirksame Klientel für sich gewinnen kann und daß das Verständnis von ,,Koordination'' modifiziert wird. Angesichts großer Konfliktstärken und Konsensbedarfe sollte das Bestreben umfassender Koordination aufgegeben werden. So sollte auf weitgehende vertikale Koordination verzichtet werden und Koordinierung auf einige besonders raumwirksame Maßnahmen in Gestalt von horizontaler Koordinierung beschränkt bleiben. Dieses möglicherweise Mehr an horizontaler Koordinierung setzt vertikale Entflechtungen voraus.PolitikFöderalismusRaumordnungspolitikBundesraumordnungPlanungsorganisationKompetenzDurchsetzungsprobleme der Raumordnung im öffentlichen Sektor.Zeitschriftenaufsatz000128